„Man muß die Dinge nicht für die Menschen, sondern mit den Menschen machen."
Hermann Schäfers

 

Zuhause sein und sich wohlfühlen
In den letzten Jahren hat sich das Bild der Bewohner in stationären Einrichtungen gewandelt. Der Zeitpunkt des Einzugs erfolgt durch den Ausbau des ambulanten Systems zu einem immer späteren Zeitpunkt. Zu den körperlichen Einschränkungen aufgrund des Alters und somatischen Erkrankungen kommt häufiger das Krankheitsbild „Demenz" in all seinen individuellen Ausprägungen hinzu.
Das bedingt, das sich das derzeitige Bild der Altenpflege mit einer eher stark körperlich medizinischen Ausrichtung neu orientieren muss.

 

Es geht mehr darum, das individuelle Erleben des Betroffenen wieder in den Vordergrund zu rücken und darauf aufbauend eine ganzheitliche ressourcenorientierte Begleitung mit ergänzenden pflegerischen Maßnahmen zu formulieren.

 

Zuhause ist da, wo man verstanden wird
Die Menschen wollen von uns verstanden und in ihrem Erleben ernst genommen werden. Das setzt eine verstehende Begleitung im Alltag voraus. Nur dann kann ich mich im Alltag wohl fühlen und hier ein neues Zuhause finden.

 

Leitlinien in der Begleitung:
Jeder Mensch hat seine ihm eigene Würde. Alle Menschen spüren – egal ob orientiert oder dement – ob ihnen mit Achtung und Wertschätzung begegnet wird.

 

Individualität und Würde
Die Würde des Einzelnen zu achten, zu unterstützen und immer wieder zu stärken ist ein roter Faden, der sich durch jede unserer Begegnungen hindurch zieht. Dazu gehört eine achtsame Beobachtung hinsichtlich des individuellen Erlebens, eine angemessene Kontaktaufnahme und ein individuelles Angebot.

 

Würdigung der Ressourcen
Altern ist grundsätzlich ein Prozess des Loslassens, der je nach individuellen Ausprägungen für den Betroffenen sehr schwer ist. Gerade auch bei Menschen mit Demenz wird der Verlauf der Krankheit als kontinuierlicher Verlust und Absinken in immer tiefere Hilflosigkeit erlebt. Daher ist es wichtig, den Betroffenen grundsätzlich viele Erfahrungen zu ermöglichen, in denen sie sich ihrer noch vorhandenen Fähigkeiten bewusst werden können. Diese dann zu stärken und zu fördern ist unser Ziel. Wir erreichen dies über eine bestärkende und spiegelnde Begleitung.

  

Würdigung der Beziehung und Resonanz
Hilflosigkeit und Abhängigkeit können aufgrund tief empfundener Scham zu Rückzug führen. Gerade auch der Prozess der Demenz führt häufig zu Vereinsamung; öffentliche Räume werden gemieden und die sozialen Kontakte reduzieren sich auf ein Minimum. Zudem schwindet bedingt durch die Krankheit die Fähigkeit, Resonanz und Nähe zu suchen. Dem wollen wir entgegenwirken, indem wir alles, was Kontakt, Beziehung und Resonanz zwischen den Betroffenen und ihrem Umfeld fördert, unterstützen. Grundsätzlich gilt – gerade auch für demente Menschen – dass sich Einsamkeit und Hilflosigkeit verringern, wenn die Betroffenen in kontinuierlichem Kontakt zu anderen stehen, die mit ihnen in Resonanz treten.

 

Würdigung des Erlebens
Jeder Mensch ist geprägt durch seine Biografie. Daraus resultiert seine Persönlichkeit mit all den individuellen Ausprägungen. Die Erfahrungen die wir im Laufe unseres Lebens machen geschehen auf einer ganzheitlichen körperlichen Ebene, d. h. einer kognitiven und emotionalen Ebene. Daher sprechen wir vom Leib als umfassenderen Begriff und dem Leibgedächtnis.
Leib kommt von lip = der erlebende Mensch.
Das bedeutet, dass der Einzelne ein situatives Erleben mit ganz individuellen Bewertungen und Leibregungen hat. Die Krankheit Demenz ist dementsprechend auch ein Vorgang, der sich nicht nur auf kognitive Veränderungen reduzieren lässt. Es ist ebenfalls ein komplexer Prozess, in dem sich auch das Erleben des Erkrankten verändert. Dieses Erleben resultiert häufig aus einer für den Betroffenen sinnhaften Logik heraus.
Das alles gilt es in der Begleitung zu beachten und durch dementsprechende Angebote zu würdigen.

 

Würdigung der Sinnlichkeit
Alle Erfahrungen die wir machen und in unserem sog. Leibgedächtnis abspeichern nehmen wir über unsere Sinne auf. Über Sinneserfahrungen findet Begegnung statt und sie ermöglicht dem Betroffenen, wieder Zugang zu eigenen Ressourcen und Fähigkeiten zu finden und zur eigenen Biografie.
Das bedeutet, dass wir zur Förderung und Unterstützung möglichst viele ergänzende Angebote machen, die die Sinne aktivieren und eine bewusste Nutzung für den Betreffenden ermöglichen.
Dabei ist unsere Grundhaltung, die Angebote in spielerischer Form anzubieten und nicht mit Leistungsdruck zu verbinden.

Eine gute Atmosphäre schaffen
Die Atmosphäre wird in erster Linie von den Mitarbeitern und deren Grundhaltung geprägt und erst in zweiter Linie von der Gestaltung der Räume durch Möblierung und Dekoration.

 

Eine gute Atmosphäre heißt für uns:

  • die Bewohner erleben und fühlen sich als Beteiligte, sie fühlen sich nicht als lästig oder störend, weil Abläufe und Funktionalität über den Dingen stehen
  • das die sinnliche Wahrnehmung der Menschen angesprochen wird, sie erleben den Alltag (Gerüche, Küchengeräusche etc.)
  • das Menschen mit Demenz sich sicher, geborgen und ernst genommen fühlen
  • das wir ein Miteinander schaffen, in dem nicht „entmündigt versorgt" sondern individuell begleitet wird.

Unsere Ziele in der Begleitung
Menschen mit Demenz sollen sich bei uns angenommen, geborgen und sicher fühlen.
Dabei bieten wir ihnen Raum für ihr „anders sein" und die unter Umständen intensiv erlebte Gefühlswelt.

 

Erreichen wollen wir dies über:

  • Empathie und Echtheit im Kontakt
  • das Nutzen unserer Intuitionen als Kompetenz
  • das Umsetzen einer bewussten Kontaktaufnahme und Kommunikation
  • das Einbeziehen der Lebensgeschichte des Bewohners
  • das Anbieten von Ritualen
  • das Annehmen der eigenen Handlungslogik der Menschen mit Demenz
  • die Reflektion des Mitarbeiters im Kontakt

Unser daraus resultierendes Handeln:
Empathie und Echtheit im Kontakt
Menschliche Kompetenz
Wir erwarten von uns (Mitarbeitern) eine christlich geprägte positive Grundhaltung den Menschen gegenüber. Herzlichkeit, Mit-Menschlichkeit und Echtheit im Kontakt setzen wir bei allen unseren Mitarbeitern als gegeben voraus.

 

Intuitionen nutzen Soziale Kompetenz
Wir gehen davon aus, dass viele Mitarbeiter intuitiv bereits die richtigen Zugangswege zu einzelnen Bewohnern mit Demenz nutzen.

 

Es gilt, dieses Wissen nutzbar für alle zu machen.

 

Ziele dabei sind:

  • regelmäßige situative Reflektionsgespräche um Herangehensweisen transparent und damit übertragbar zu machen
  • mehrere Herangehensweisen darüber kennen zu lernen, und somit im „Angebots-Rucksack" zu haben, d.h. „suchend zu reagieren"
  • sich abgrenzen können
  • überprüfen der körperlich versorgenden zur individuell begleitenden Rolle

  

Bewusste Kontaktaufnahme und Kommunikation

  

Fachliche Kompetenz
Erst über eine erfolgreiche Kontaktaufnahme ist ein „in Beziehung gehen" mit den Menschen mit Demenz möglich. Das heißt für den Mitarbeiter, das er:

  • sich immer in das Blickfeld des Bewohners bringt und auf Augenhöhe geht
  • die körperliche Kontaktaufnahme mit Wahrung der Intimsphäre und damit angemessener Distanz und Respekt durchführt
  • kurze klare Sätze formuliert
  • immer nur eine Fragestellung gleichzeitig wählt die nonverbalen Ebenen bei fortgeschrittener Demenz stärker nutzt
  • Orientierungshilfen schafft

Lebensgeschichte einbeziehen

Über das Krankheitsbild werden u.U. charakterliche Eigenschaften intensiviert oder Verhaltensweisen gezeigt, die sich aus der Lebensgeschichte begründen lassen. Um ein besseres Verständnis zu erreichen, Fähigkeiten als solche auch zu erkennen und Verhalten zu verstehen bedeutet das in der Begleitung, das die Mitarbeiter:

  • sich ein Bild unter Einbeziehung der biographischen Daten und Erfahrungen der Angehörigen über den Bewohner machen
  • regelmäßige Bewohnerbesprechen
  • das Erleben hinsichtlich der einzelnen AEDL's und die Ressourcen" der Bewohner in die Pflegeplanung einbeziehen
  • eine Charakteristik erstellen, die in eine „Umgangsempfehlung" mündet - diese wird letztendlich in die Pflegeplanung einbezogen

Rituale anbieten
Die durch die Krankheit der Demenz entstehenden Unsicherheiten und Hilflosigkeiten für den Betroffenen erfordern eine Begleitung, die geprägt ist von Sicherheit und Gleichheit. Das bedeutet:

  • ständig wiederkehrende Rituale bei bestimmten Abläufen (Pflege, Hauswirtschaft etc.)
  • das Anbieten einer Tagesstrukturierung
  • das Herstellen einer Transparenz unter den Mitarbeitern

Eigene Handlungslogik annehmen
Je nach Stadium der Demenz erlebt der Bewohner sein Umfeld aus einer Perspektive heraus, die beeinflusst ist aus der Lebensgeschichte und dem Erleben im Hier und Jetzt. Wir können davon ausgehen das sein Handeln im Zusammenhang mit einer bestimmten Absicht eine ihr begründete Logik enthält und so für ihn Sinn macht. Das heißt in der Begleitung, das:

  • wir das Erleben ernst nehmen und respektieren
  • wir versuchen, ihn in dieser Welt zu begleiten z.B. über das Verbalisieren gezeigter Gefühle etc.
  • wir über die Lebensgeschichte ev. Erklärungen für Sinn und Logik des Tun's erkennen
  • wir aufkommende Bedürfnisse daraus ernst nehmen und gegebenenfalls aufgreifen

Der Mitarbeiter im Kontakt
Die Begleitung der Bewohner mit Demenz erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit, gerade weil es keine pauschalen rezeptartigen Antworten auf bestimmte Verhaltensweisen gibt. Der so unterschiedliche Verlauf der Krankheit, die individuellen Einflüsse und die Charakter-veränderungen durch Lebensgeschichte etc. machen es erforderlich, das:

  • eine Transparenz über die einzelnen Herangehensweisen im Team gegeben ist
  • Mitarbeiter eigene Grenzen erkennen, diese zulassen und im Team nach Lösungen suchen
  • um Echtheit und Empathie leben zu können, eigene Gefühle ernst genommen werden und in Grenzsituationen gemeinsam nach Lösungen gesucht wird
  • der Mitarbeiter gegebenenfalls aus Situationen herausgeht, wenn Echtheit im Kontakt nicht mehr möglich ist und Belastung überwiegt
  • die Wahrnehmungen über die Bewohner im Sinne der ganzheitlichen Wahrnehmung in einem multiprofessionellen Team zusammen getragen werden, um angemessen handeln zu können

Die Pflege - Unser Pflegeverständnis
Wir betrachten den Menschen als einmalig und einzigartig. Er ist Individuum und zugleich Sozialwesen. Unsere Bewohner werden von uns in ihrer eigenverantwortlichen Ausgestaltung und in der Befriedigung ihrer Bedürfnisse ernst genommen und unterstützt. Die dafür notwendigen Pflegehandlungen stehen im Dienst dieser Selbstbestimmung.
Jedes Leben ist bis zur Vollendung wertvoll - wir garantieren einen respektvollen und würdevollen Umgang bis über den Tod hinaus im christlichen Glauben an die Auferstehung. Wir schaffen Raum, damit auch anders- orientierte Glaubensgemeinschaften ihre religiösen Überzeugungen ausgestalten können.
Wir haben ein lebensbejahendes Verständnis im Umgang mit Menschen; unsere Pflegehandlungen basieren auf einer ressourcenorientierten, aktivierenden Pflege, die sich an der biographischen Entwicklung des alten Menschen orientiert und den individuellen Lebensalltag so weit wie möglich berücksichtigt.
Wir pflegen einen bewohnerzugewandten, empathischen Umgang, der sich ebenfalls in jeder fachlich qualifizierten Pflegehandlung widerspiegelt.
Unser Verständnis von ganzheitlicher Pflege schließt die Angehörigen mit ein; sie sind unsere Partner in der Ausgestaltung einer milieuortientierten, lebensnahen Betreuung unserer Bewohner.
Auch in Lebenskrisen steht das Wohlbefinden unserer Bewohner im Mittelpunkt: Schmerzfreiheit , eine den Bedürfnissen des Bewohners entsprechende Sterbebegleitung sowie die pastorale Begleitung prägen unser Verständnis von Pflege.

 

Unser Pflegemodell
Wir unterstützen auch in der somatischen Pflege unsere Bewohner in allen Bereichen der Aktivitäten des täglichen Lebens. Grundlage ist das Pflegemodel nach Monika Krohwinkel unter Berücksichtigung individueller Wünsche.

 

AEDL´s nach Monika Krohwinkel

  • Kommunizieren
  • Sich bewegen
  • Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
  • Sich pflegen
  • Essen und Trinken
  • Ausscheiden
  • Sich kleiden
  • Ruhen und Schlafen
  • Sich beschäftigen
  • Sich als Mann / Frau fühlen
  • Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen
  • Soziale Bereiche des Lebens sichern
  • Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen

Der Pflegeprozess
Die Pflegeprozessdokumentation dient der methodischen und systematischen Beschreibung des Gesundheitszustandes des Bewohners. Sie beschreibt die Art und Weise des pflegerischen Handelns und macht allen an der Pflege Beteiligten die notwendigen Informationen zugänglich. Pflege ist ein dynamischer Prozess, der sowohl als Beziehungs- als auch als Problemlösungsprozess in jeder Phase von allen anderen Phasen beeinflußt und reguliert wird. Das Führen der Pflegedokumentation gehört zu den Sorgfaltspflichten der Pflege.
Individuelle Pflege und Betreuung vollzieht sich in einem Pflegeprozess auf der Grundlage von Pflegeanamnese und Pflegeplanung. Die differenzierte Pflegeplanung nimmt hierbei eine zentrale Stellung ein und macht Pflegetätigkeiten sichtbar und verständlich:

 

Phase 1: Informationssammlung
Ermittelt durch Befragung des Bewohners und / oder deren Bezugsperson (Erstgespräch, Biographiearbeit, Anamnese, Arztbericht) Probleme, Pflegebedürfnisse, Fähigkeiten, Ressourcen und Wünsche. Diese werden im Verlauf der Betreuung ergänzt und in die Pflegeplanung einbezogen.

 

Phase 2: Erkennen von Problemen und Ressourcen
Die Ressourcen wie Pflegeproblematiken werden zusammenfassend in der Informationssammlung dokumentiert, und dienen der Formulierung der Pflegediagnose.

 

Phase 3: Pflegeziele festlegen
Orientiert sich an den Problemen und Ressourcen und charakterisiert, was der Bewohner und unter welchen Bedingungen erreicht werden soll. Das Pflegeziel soll mit einem zeitlichen Ziel verbunden werden, an dem es überprüft wird.

 

Phase 4: Planung der Pflegemaßnahmen
Beschreibt, was, wann, wie oft und wie durchgeführt werden soll. Sie sollen nachvollziehbar kurz und prägnant beschrieben werden.

 

Phase 5: Durchführung der Pflege
Die Pflege kann nur anhand des vereinbarten Pflegeplanes durchgeführt werden. Die Durchführung wird mit Handzeichen und Uhrzeit zeitnah auf dem Leistungsnachweis dokumentiert.

 

Phase 6: Beurteilung der Pflege und Evaluation
Zur Auswertung gehören die Überprüfung inwieweit die geplanten Ziele erreicht werden konnten, die Suche nach Gründen warum sie eventuell nicht eingetreten sind und die Veränderung des Pflegeplanes entsprechend dieser neu gewonnenen Erkenntnisse.
Der Pflegebericht dokumentiert die Pflegewirkung und die Reaktionen des Bewohners auf die durchgeführten Pflegemaßnahmen. In ihm werden auftretende Probleme und Interventionen festgehalten. Er dient als Informationssammlung für veränderte Probleme, Fähigkeiten und Wünsche des Bewohners und/oder deren Bezugsperson.

 

Grund- + Behandlungspflege
Aktivierende Pflege fördert das Selbstwertgefühl unserer Bewohner.Unsere medizinische Versorgung ist gekennzeichnet durch ein hohes fachliches Niveau nach den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Behandlungspflege erfolgt in enger Kooperation mit den niedergelassenen Haus - sowie Fachärzten. Durch interdisziplinäre Fallgespräche wird eine fachkompetente Versorgung gesichert.

 

Kommunikation
Wir pflegen eine breite Kommunikation und Information zu den Bewohnern, Angehörigen, Ärzten und begleitenden Diensten durch regelmäßige Teambesprechungen, Fallbesprechungen, sowie durch regelmäßige Kontakte zu Angehörigen. Unser Ziel ist es, die Wünsche aller am Pflegeprozeß Beteiligten zu erkennen und im Pflegealltag bedarfsgerecht zu integrieren.
Der Informationsfluß wird gesichert durch Pflege-dokumentation und Pflegeplanung mit dem Ziel, ganzheitlich zu betreuen, den Bewohner in seiner Lebensgestaltung zu unterstützen und seine individuellen Wurzeln und Prägungen durch biographisches Arbeiten zu respektieren.

 

Pflegeorganisation
Wir bemühen uns um eine Pflege, die getragen wird von den Beziehungen zwischen unseren Mitarbeitern und Bewohnern. Durch die Kontinuität in der Pflegeorganisation in den Wohngemeinschaften ist gewährleistet, dass sich eine Atmosphäre des Vertrauens zwischen dem zu betreuenden Bewohner und dem für ihn verantwortlichen Pflegemitarbeiter aufbauen kann: Der Bewohner kann sich in allen Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens an die ihm vertrauten Mitarbeiter wenden.

 

Reflexion / Evaluation
Wir überprüfen systematisch und situativ die Auswirkungen unseres beruflichen Handels, begreifen uns als lernende Organisation und sind an stetiger Weiterentwicklung interessiert.

 

Qualitätssicherung
Wir überprüfen intern und extern unsere Qualität. Interne Instrumente der Qualitätssicherung sind Übergaben, Teambesprechungen, Fallbesprechungen, Pflegevisiten, Qualitätszirkel, Beschwerdemanagement und Überprüfung der Kundenzufriedenheit. Externe Qualitätssicherung findet durch Ärzte, Therapeuten, Berufsbetreuern, Krankenhäuser, Begutachtungen bei Einstufungen durch den MDK, Altenpflegeschulen, und durch Aufsichtsbehörden statt.

 

Fortbildung
Aus der Evaluation unserer Arbeit, neuen Erkenntnissen, Wünschen und Bedürfnissen nach Weiterentwicklung, aber auch aus Defiziten ergeben sich Anlässe zu verschiedensten Fortbildungsbedarfen, die wir in unsere Arbeit integrieren.

Suche

Ihr/e Ansprechpartner

foto berndraspel

Bernd Raspel

Caritasverband Herten e.V.
Hospitalstraße 11-13
45699 Herten

 

Telefon: 0 23 66 / 3 04 - 0
Telefax: 0 23 66 / 3 04 - 4 00
b.raspel@caritas-herten.de

Termin

Förderanträge an die Hermann Schäfers-Stiftung stellen

Ende: 31.01.2017 um 23:00 Uhr

Förderantrag